Habe ich schonmal Qemu über den grünen Klee gelobt? Nein? Dann wird es höchste Zeit dafür:

Wie letztens schon einmal erwähnt, ist Qemu zusammen mit einem Debugger (GDB) eine super Möglichkeit, Code zu singlesteppen, an den man sonst nicht so leicht rankommt. Und auch ohne Debugger ist es sehr angenehm, Treiber zu schreiben oder sonstigen Lowlevel-Krams zu machen, ohne alle 3 Minuten rebooten zu müssen (bzw. nur eine virtuelle Maschine starten zu müssen).

Virtuelle Maschine - da gibts aber auch andere. Ja, die gibt es. Aber außer Bochs (und VirtualBox, dass seinen eigenen Katalog an Problemen hat) ist keins zu dem in der Lage, was ich heute brauchte: Die Möglichkeit, die emulierte Hardware zu tracen (printf-Debugging), um so den Bug in meinem Treiber zu identifizieren.

Qemu hat definitiv auch seine Macken, aber insgesamt ist es doch ein wirklich praktisches Tool.